Speziell für Provider, die VoIP-Netze für Ihre Kunden anbieten und besonders Geschäftskunden angehen wollen, hat DAFÜR den Gateway NATJA entwickelt.
Geschäftskunden setzen üblicherweise für die Telefonie innerhalb der Firma herkömmliche TK-Anlagen ein. Diese sind mit S2M/E1-Leitungen an das öffentliche ISDN-Netz angeschlossen. Der Gateway NATJA bildet auf der einen Seite einen S2M/E1-Anschluss nach, damit kann die herkömmliche TK-Anlage unverändert weiterbetrieben werden. Auf der anderen Seite werden die Telefonate in das LTP-Protokoll (Lean-Telephone-Protocol) übersetzt, ein verbindungsorientiertes TCP-Protokoll. Damit können die übertragenen Informationen verschlüsselt werden und die Angriffsversuche auf Verbindungen sind aufwendiger. Ein Verlust der Verbindung wird beiden Seiten dank TCP/IP sofort mitgeteilt.
Hätte man hier das verbindungslose UDP SIP (Session Initiation Protocol) verwendet, hätte man folgende Nachteile: Die Informationen würden im Klartext übertragen, dadurch kann die Integrität und die Authentizität einer Verbindung verloren gehen. Der Call kann durch unberechtigte Dritte übernommen, beendet oder manipuliert werden.
Je nach Ausbau unterstützt das Gateway NATJA ein bis sieben S2M/E1-Ports. Der mechanische Aufbau erfolgt in 19-Zoll-Technik.
Nähere Informationen:
DAFÜR GmbH Zur Eisernen Hand 27 64367 Mühltal
Wolfgang Rohm 06151/9514-11 |